Hallo und Willkommen!

Auf diesen Seiten würdigt das Elisabeth-Gymnasium Eisenach herausragende Leistungen von Schülerinnen und Schülern, die sich über den normalen Unterricht hinaus den besonderen Anforderungen mathematisch-naturwissenschaftlicher und anderer Wettbewerbe stellen.
Die erfolgreichsten unter den jungen Genies dürften z.B. während ihrer Eli-Jahre doppelt so lange an freiwilligen Mathe-Klausuren gesessen haben wie an Pflichttests und Klassenarbeiten...

Im Zentrum der Homepage und dieser Startseite stehen die Ehrentafeln für besonders erfolgreiche Teilnehmer.

Eine Gesamtauswertung listet die wichtigsten Erfolge aus den ersten 25 Jahren unserer Geschichte.

Wer mehr über die Vielfalt der Schüler-Wettbewerbe am Eli erfahren möchte, lese dazu die kurze Einführung.

Schöne Knobelaufgaben und Hirnverdreher dürfen hier natürlich nicht fehlen.

Und schließlich gibt´s noch einige wärmste Empfehlungen: Links zum Lernen, nicht nur für Mathematik und Physik.

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Henning Busboom





Und hier sind sie nun, die Schulsieger des Elisabeth-Gymnasiums:












Regelmäßige Schülerwettbewerbe
am Elisabeth-Gymnasium Eisenach


Man sollte es nicht glauben: Während einige Schüler schon beim Wort "Mathematik" Kopfschmerzen bekommen, melden sich andere freiwillig zu stundenlangen Klausuren, in denen sie besonders schwierige Aufgaben bearbeiten müssen.
Die Beteiligung an den verschiedenen Schülerwettbewerben in Mathematik und anderen Bereichen ist am Elisabeth-Gymnasium seit Jahren gute Tradition.

Fächerübergreifend

Jugend forscht heißt der wohl renommierteste aller Schülerwettbewerbe. 2006 haben erstmals Eli-Teams den Schritt gewagt, ihre Seminarfach-Projekte zu Forschungsarbeiten auszubauen und öffentlich zu präsentieren. Dem Regionalwettbewerb folgt für die Sieger der Landesentscheid und schließlich die Bundesrunde, bei der manche Teilnehmer mit ihren Ideen und Erfindungen bereits auf lukrative Verträge hoffen dürfen. Jüngere Schüler (sogar schon Grundschüler!) starten im Junior-Wettbewerb "Schüler experimentieren".

Physik

Hier ist in erster Linie die Thüringer Physik-Olympiade (ThüPhO) zu nennen. Sie beginnt mit einer Hausaufgaben-Runde, in der Experimente durchzuführen und auszuwerten sind. Wer diese Aufgaben erfolgreich bewältigt, wird zu einer Klausur eingeladen, die in ganz Thüringen am gleichen Tag geschrieben wird. Die allerbesten Absolventen dieser Regionalrunde (nur ca. 20 Einsteins pro Jahrgang!) qualifizieren sich schließlich für den Landesentscheid, der abwechselnd in Erfurt, Jena oder Ilmenau ausgetragen wird.

Chemie

Mit dem Wettbewerb Chemkids sollen jüngere Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 die Faszination des chemischen Experimentierens entdecken. Anhand praktischer Versuche (z.B. Herstellung und Testen von Speiseeis) erlernen sie, wie man Beobachtungen und Messungen sinnvoll auswertet und dokumentiert. Chemkids wird bisher nur in den östlichen Bundesländern (außer MV) in zwei Hausaufgabenrunden pro Schuljahr ausgetragen.

Mathematik

Hier gibt es eine besonders bunte Auswahl an Wettbewerben:


Die Mathematik-Olympiade (MO) ist ähnlich aufgebaut wie die Physik-Olympiade, nur dass schon in der 1. Runde eine Klausur geschrieben wird, die es in sich hat. Entsprechend qualifizieren sich nur wahre Mathe-Cracks überhaupt für die 2. Stufe. Und aus diesen werden dann pro Jahrgang (ab Klasse 6) die 30 bis 40 punktbesten jungen Genies aus ganz Thüringen zur 3. Runde nach Erfurt eingeladen. Die dabei ermittelten Gesamtsieger vertreten das Land bei der Bundesrunde und vielleicht sogar bei der internationalen Olympiade.

Der Adam-Ries-Wettbewerb richtet sich nur an die ganz jungen Talente in Klasse 5, dafür kommen die Mitstreiter gleich aus vier verschiedenen Ländern: Kinder aus Thüringen, Sachsen, Oberfranken und Böhmen knobeln an den gleichen Aufgaben. Auch hier finden mehrere Runden statt, bis die endgültigen Sieger ermittelt sind.

Die höheren Jahrgänge dürfen sich dafür im Bundeswettbewerb Mathematik versuchen, wo so ziemlich jede der gestellten Aufgaben mehrere Stunden Lösungszeit erfordert. Die 2. und 3. Runde bestreiten auch nur die zukünftigen Spitzenmathematiker der Bundesrepublik.

Besonderen Spaß macht den Schülern jedes Jahr das Känguru der Mathematik. In nur 75 Minuten sind 30 Knobelaufgaben zu lösen. Zum Glück sind à la Jauch die Antworten vorgegeben, man muss "nur" aus fünf Möglichkeiten die richtige ankreuzen. Besonders spannend ist, dass hierbei die Schüler sämtlicher Jahrgänge um die höchste Punktzahl ihrer Schule und den "weitesten Känguru-Sprung" (höchste Anzahl korrekter Antworten hintereinander) konkurrieren. Der Clou: Zeitgleich rauchen Millionen europäischen Schülern die Köpfe!

2014 testete das Elisabeth-Gymnasium erstmals den Pangea-Wettbewerb. Ähnlich wie beim Känguru sind die 25 Aufgaben pro Klassenstufe nach Schwierigkeitsgrad gegliedert, allerdings findet der Wettbewerb, vergleichbar mit der Mathe-Olympiade, in drei Runden statt. Ziel dieses Wettbewerbs ist nicht ausdrücklich die Begabtenförderung, an erster Stelle steht vielmehr die Vermittlung von Freude am Knobeln und Aufgabenlösen auch für matheängstliche Teilnehmer.

Ein hoher Spaßfaktor steht auch bei drei Teamwettbewerben im Vordergrund:

Der Spezialschulteil des Erfurter Albert-Schweitzer-Gymnasiums lädt jedes Jahr Thüringer Gymnasien ein, ihre stärksten drei Siebentklässler zum Mathematik-Teamwettbewerb in die Landeshauptstadt zu schicken. Nach der eigentlichen Team-Klausur findet noch ein Speedwettbewerb statt, bei dem die Spitzenkönner ihr hohes Denktempo unter Beweis stellen können.

Die Cornelsen-Mathemeisterschaft wird leider nicht mehr durchgeführt. In kleinen Teams versuchten Schüler, innerhalb von zwei Wochen eine komplexe, offene Aufgabe zu lösen, für welche sie die benötigten "Denkzeuge" und Methoden selbständig erarbeiteten. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem mathematischen Modellieren, nicht auf dem Beherrschen antrainierter Algorithmen. Die Jahrgänge 5/6, 7/8, 9/10 und 11/12 bearbeiten jeweils dieselbe Aufgabe.

Mathematik ohne Grenzen ist ein Kooperation und mathematisches Engagement fördernder Klassenwettbewerb, der bisher in Thüringen noch nicht etabliert ist, an dem wir aber 2015 und 2016 erstmals probehalber teilgenommen haben und dem wir zukünftig gern einen Platz in unserem regelmäßigen Wettbewerbskalender einräumen möchten.

Last not least veranstaltet der Düsseldorfer Mathe-Treff alljährlich einen Online-Teamwettbewerb (OTW) für verschiedene Jahrgangsstufen, bei dem die Lösungen der Gruppenmitglieder über das Internet zur zentralen Auswertung gelangen.

Informatik / Medienkunde

Sehr anspruchsvolle Herausforderungen stellte der Wettbewerb Join Multimedia an die Teilnehmer. In verschiedenen Kategorien und Altersstufen wurde europaweit die beste Multimedia-Produktion zu einem von jährlich vier vorgegebenen Themen gesucht. Mit Hilfe komplexer Autorensysteme erstellten Schüler in Gruppen (bis zu acht Personen) aufwändige Bildschirm-Präsentationen, die von Texten, Folien, Animationen und Dia-Shows über Filme und Soundbeiträge alles enthalten durften (und sollten!), was das Spektrum moderner Medien hergibt. Anders als bei den anderen hier vorgestellten Wettbewerben winken sogar beachtliche Geldpreise. Die Messlatte hierfür lag allerdings extrem hoch! 2007, nach zehn Jahren, endete das Projekt mit dem Rückzug des Sponsors.

Für die jüngeren Computer-Spezialisten gibt es die Thüringer Kinder-Computerolympiade. Man braucht aber schon erheblich mehr als die in der Schule bis dahin vermittelten Kenntnisse, um hier zu den Preisträgern zu gehören. So müssen Fünft- und Sechstklässler bereits schwierige Aufgaben mit dem Programm MS Excel lösen.

Beim Bundeswettbewerb Informatik warten höchste Anforderungen auf die Teilnehmer. In Runde 1 dürfen noch Teamarbeiten eingereicht werden, in Runde 2 jedoch sind besonders anspruchsvolle Aufgaben individuell zu lösen. In der Endrunde (3) werden, wie beim Bundeswettbewerb Mathematik, Kolloquien durchgeführt.

2007 nahmen Eli-Schüler erstmals am Informatik-Biber teil. Dieser Wettbewerb ähnelt dem Känguru der Mathematik, d.h., in einem Ankreuztest messen sich die Kandidaten mit Knobelbegeisterten aus ganz Deutschland. Allerdings dürfen sie sich dazu innerhalb der Biber-Woche einen Tag aussuchen, an dem sie die Aufgaben bearbeiten. Die Ergebnisse sind also nicht ganz so aussagekräftig wie beim Känguru, das deutschlandweit zur exakt gleichen Zeit hüpft...

Dank der Initiative engagierter Schüler zählt das Elisabeth-Gymnasium zu den nur sieben Pionier-Schulen, die 2006 mitwirkten bei den ersten deutschen Schulmeisterschaften im E-Sport. Weitere Wettbewerbs-Veranstaltungen sollen folgen und diesen -- vielseitige Anforderungen stellenden -- Mentalsport langfristig an Thüringer Schulen etablieren.

Latein

Das Certamen Thuringiae ist ein dreistufiger Wettbewerb. In der 1. Stufe werden thüringenweit Klausuren geschrieben, die zentral ausgewertet werden. Die besten Teilnehmer in den verschiedenen Kategorien (Klassenstufen bzw. Latein als 1. oder 2. Fremdsprache) werden geehrt und fertigen im Rahmen der 2. Stufe Hausarbeiten an, mit denen sie sich für die in der 3. Stufe durchgeführten Kolloquien qualifizieren können.

Englisch

2012 startete The Big Challenge an unserer Schule gleich mit beachtlichen 108 Teilnehmern. Der Test besteht aus einem Bogen mit 54 Fragen nach dem Multiple-Choice-Verfahren und umfasst folgende Themenbereiche: Vokabeln, Grammatik, Aussprache und Landeskunde. Für jede Jahrgangsstufe (Klasse 5, 6, 7, 8 und 9) liegt ein eigener Fragebogen vor. Während des Wettbewerbs dürfen die Schüler weder Hilfsmittel (Buch, Wörterbuch, ...) nutzen noch im Team arbeiten. Gymnasien werden deutschlandweit getrennt von anderen Schularten in der Kategorie "Marathon" gewertet.



Nachdem sie mit dem Känguru-ähnlichen Wettbewerb "The Big Challenge" auf den Geschmack gekommen waren, machten sich Englisch-Lehrer unseres Schulamtsbereichs sogleich auf die Suche nach einem Pendant zu den MINT-Olympiaden. Und da es eine Englisch-Olympiade nicht gab, gründeten sie einfach selbst eine! Seit 2012 schicken nun sieben Thüringer Gymnasien ihre talentiertesten Fremdsprachen-Asse der Klassenstufe 9 ins Rennen um den regionalen Olympiasieg.

Geographie

Mit dem Wettbewerb Diercke Wissen haben wir uns 2013 erstmals an Deutschlands größtem Geographie-Wettbewerb beteiligt. Mitmachen dürfen Schüler der Klassen 7 bis 10, die in vier Runden jeweils Quiz-Aufgaben lösen. In der 1. Runde werden alle Klassensieger gekürt, aus denen in der 2. Runde schließlich ein Schulsieger ermittelt wird. Dieser nimmt am Thüringer Landesentscheid teil und kann im Erfolgsfall sogar den Bundesentscheid erreichen. Kinder der Klassen 5 und 6 werden durch ein zeitgleich stattfindendes Geo-Quiz, bei dem sie immerhin als Klassensieger glänzen können, bereits an den späteren "großen" Wettbewerb herangeführt.

Wirtschaft und Recht

Beim Planspiel Börse versuchen Schüler-Teams über einen festgelegten Zeitraum durch geschickten virtuellen Börsenhandel unter realistischen Bedeingungen den Wert ihres Depots zu optimieren. Zuständig für unsere Region ist hierbei die Wartburgsparkasse Eisenach, die auch als Sponsor der Mathe-Olympiade ihre Unterstützung von Schülerwettbewerben jährlich erneuert.




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